Videospiele, die ich dieses Jahr mochte

Pokémon Sonne & Mond

Eine neue Pokémon-Generation ist immer ein Grund zur Freude, aber diese kann zum ersten Mal seit Silber & Gold wieder überraschen. Perfekter Eskapismus, genau das, was ich zum Ende dieses Jahres brauchte.

Inside

Hätte ich jetzt auch nicht gedacht: Dass man 2016 noch einen Sidescrolling-Puzzler machen kann, der nicht wie ein einziges Indie-Klischee wirkt. Inside ist ein Meisterwerk, ein Spiel, über das wir noch lange reden werden.

Owlboy

Auf Owlboy hatte ich auch nicht mehr so richtig Bock, aber die charmante Story und die deutlichen Windwaker-Einflüsse haben mich dann doch rumgekriegt.

Fire Emblem Fates

Hab ich schonmal irgendwo geschrieben: In jedem zweiten Spiel geht es um Krieg, aber Fire Emblem Fates ist das seltene Spiel, in dem es wirklich um Krieg geht.

Oxenfree

Die Story ist nur ein solider Stephen-King-Ripoff, aber das Dialogsystem ist revolutionär.

Monster Hunter Generations

Etwas weniger frustrierend als Monster Hunter 4 Ultimate, aber genauso fordernd, tiefgängig und fesselnd. Und genauso viel Spiel: Ich werde noch lange mit diesem Spiel beschäftigt sein, und Monster Hunter ist eine der wenigen Reihen, bei denen mich 80-und-mehr Stunden Spielzeit nicht stören.

Stephen’s Sausage Roll

Das bessere The Witness.

Dragon Quest 7: Fragments of the Forgotten Past

Ich hatte mich vor diesem 3DS-Remake nur sehr oberflächlich mit Dragon Quest 7 beschäftigt. Es ist ein faszinierendes Spiel, das seiner Zeit weit voraus war mit seiner Episodenstruktur und seinem (sogenannten) Walking Simulators ähnlichen Storytelling.

No Man’s Sky

Ich habe No Man’s Sky irgendwie anders wahrgenommen als die meisten, mehr als eine Art Adventure als als Sandbox-Game. Gerade deshalb gefiel mir das Spiel aber auch viel besser als gedacht. Und es hat mich zu meinem besten Text des Jahres inspiriert.

Pokkén Tournament

Revolutionär: Ein klassisches Prügelspiel, das Interesse daran hat, normale Spieler (und nicht nur eSportler) für sich zu gewinnen.

Final Fantasy XV

Ich weiß noch immer nicht, ob ich FFXV wirklich gut finde, ich hasse die westlichen Open-World-Einflüsse, und nach 10 Jahren Entwicklungszeit die Dreistigkeit zu haben, ein noch immer unfertiges Spiel zu veröffentlichen, ist selbst für mich eine sehr fragwürdige Aktion. Aber interessant ist es, wenn auch eher als heimlicher All-Male-Datingsimulator als als RPG. Ich würde den Preis eines ordentlichen Indie-RPGs für einen „Now you can actually fuck them!“-DLC ausgeben.

Reigns

Die Swipe-Mechanik von Tinder, aber man regiert ein Königreich anstatt Penisbilder zu erhalten. Eine brillante Idee, sehr unterhaltsam und witzig umgesetzt. Und, ja, irgendwie sagt es ziemlich unangenehmes über modernes Dating.

Imbrouglio

Das vielleicht tiefgängigste, smarteste Taktikspiele des Jahres (dieses Jahr erschienen XCOM 2 und Fire Emblem Fates), und man steuert es so, wie man durch seine Foto-App scrollt. Ein kleines Meisterwerk, in der Tradition von Downwell und Spelunky (mit denen es spielerisch aber nichts gemein hat, fair warning).

Pokémon GO

Pokémon GO hat keine Tiefe und keine Langzeitmotivation, aber die Hochphase des Hypes war eine wunderbare Zeit, in der man alltägliche Aktivitäten plötzlich mit großen Kinderaugen ausführte.

Super Mario Maker 3DS

Duh.


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